
Open Office Hours Staffel 1: Session 13 – KI in MyRapidi: ein Überblick
KI in MyRapidi: Was das für Ihre Integrationen bedeutet
Bei Integrationsplattformen ging es früher um Leitungen und Rohre. Sie haben Systeme verbunden, Felder gemappt, Synchronisationen geplant und Logs überwacht. KI verändert das. Die Frage lautet nicht mehr nur „Wie bewege ich diese Daten?“, sondern „Was sollte die Plattform automatisch für mich erledigen?“
Dieser Artikel stellt die KI-Funktionen vor, die in MyRapidi bereits live sind, zeigt, was als Nächstes kommt, und erklärt, wie Sie KI als Teammitglied für Ihre Integrationen verstehen können statt als bloßes Schlagwort.
Das Wichtigste in Kürze
- KI in MyRapidi gibt es schon heute und nicht erst als Versprechen auf einer künftigen Roadmap. Albert, unser KI-Assistent, hilft Anwendern bereits dabei, Fehlermeldungen zu entschlüsseln, und erklärt ihnen Konfigurationen.
- Ziel ist eine kürzere Time-to-Value bei Integrationsaufgaben: weniger Dokumentation lesen, weniger in Logs suchen, schnellere Fehlerbehebung.
- KI arbeitet mit der Plattform zusammen, ersetzt sie aber nicht. Die deterministische Transfer-Engine führt weiterhin alles aus. KI unterstützt die Menschen, die sie konfigurieren.
- Datenschutz von Anfang an: KI-Funktionen arbeiten mit Ihrem Kontext, geben Kundendaten aber niemals außerhalb kontrollierter Grenzen preis.
- Drei Funktionen für die nahe Zukunft: Albert (live), ein kommender MCP Server für Ihre bevorzugten LLM-Tools und ein tiefergehendes KI-gestütztes Transfer-Design.
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Was bedeutet „KI in MyRapidi“ eigentlich?
Wenn wir sagen, dass KI Teil von MyRapidi ist, meinen wir drei konkrete Dinge und keine vagen Versprechen über die Zukunft der Arbeit.
Erstens gibt es Albert, einen in die Plattform integrierten KI-Assistenten, dem Sie Fragen in ganz normaler Sprache stellen können. Zweitens gibt es die KI-gestützte Fehleranalyse, die kryptische Log-Einträge in eine verständliche Erklärung mit Lösungsvorschlag übersetzt. Drittens gibt es die Anbindung externer LLM-Tools über einen Rapidi MCP Server, sodass Sie ChatGPT, Claude, Gemini, Grok, Perplexity oder andere nutzen können, um Ihr Integrations-Setup direkt abzufragen.
Was es nicht bedeutet: dass KI jetzt Ihre Transfers ausführt. Die Rapidi-Engine arbeitet weiterhin deterministisch. Ihre Transfers laufen, weil sie so konfiguriert sind, und nicht, weil ein LLM das entschieden hat.
Albert: der KI-Assistent in MyRapidi
Albert ist heute die sichtbarste KI-Funktion der Plattform. Stellen Sie sich Albert als sachkundigen Kollegen vor, der jede Seite der Rapidi-Dokumentation gelesen hat und Ihnen Zusammenhänge in Ihrem Kontext erklären kann.
So arbeiten Anwender typischerweise mit Albert:
- Fehler entschlüsseln: Fügen Sie eine Fehlermeldung ein und fragen Sie: „Was ist das und wie behebe ich es?“
- Verbindungen einrichten: Bitten Sie Albert AI, Ihre Quell- und Zielsysteme einzurichten
- Transfers einrichten: Bitten Sie Albert AI, Ihre Transfers einzurichten
- Hilfe bei der Konfiguration: „Ich möchte Datensätze filtern, die in den letzten 7 Tagen aktualisiert wurden. Wie drücke ich das aus?“
- Konzepte erklären: „Was ist der Unterschied zwischen Link Storage und Tags?“
- Tipps zum Transfer-Design: „Ich synchronisiere Accounts von Salesforce nach Business Central. Welche Felder sollte ich zuordnen?“
Albert bekommt in der Session nächste Woche einen eigenen Deep Dive. Für diesen Überblick zählt vor allem: Albert gibt es, er ist ab sofort verfügbar, und er ist der richtige Einstieg, wenn Sie KI in MyRapidi nutzen möchten.
KI für Integrationsszenarien
Integrationsprojekte haben vorhersehbare Schmerzpunkte: Feldzuordnungen schreiben, Schema-Abweichungen debuggen, einem nicht-technischen Stakeholder erklären, was ein Transfer macht, und entscheiden, was ein Tag sein soll und was fest codiert wird. Für all das ist KI wie geschaffen, denn dabei geht es um das Verarbeiten von Text und Kontext und nicht um die Ausführung deterministischer Logik.
Bei unseren Kunden sehen wir dabei folgendes Muster: Mit KI verstehen die Anwender ihre Integrationen, über die Plattform werden sie ausgeführt. KI übernimmt das Erklären und die Fehlersuche. Die Plattform ist die Ausführungs-Engine.
Praxistipp: Am schnellsten finden Sie heraus, was KI in MyRapidi für Sie leisten kann, indem Sie Albert zu einem echten Problem befragen, an dem Sie gerade arbeiten. Antworten aus der Dokumentation sind nützlich. Antworten, die auf Ihren Kontext zugeschnitten sind, sind besser.
Was als Nächstes kommt
Für die kommenden Monate stehen drei Dinge an:
- AI Albert im Detail (Session 14, 7. Mai): eine vollständige Einführung in die Nutzung von Albert für Fehleranalyse und Aufgabenautomatisierung, mit durchgespielten Beispielen.
- Rapidi MCP Server (Session 15, 14. Mai): Verbinden Sie MyRapidi über das Model Context Protocol mit Ihren bevorzugten LLM-Tools und fragen Sie den Stand Ihrer Integrationen direkt aus ChatGPT oder Claude ab.
- KI-gestütztes Transfer-Design: erste Experimente, bei denen KI auf Basis Ihrer Quell- und Zielsysteme Feldzuordnungen, Zeitplanungsmuster und mögliche Tags vorschlägt.
Die Richtung ist klar. KI wird zum Teammitglied in MyRapidi und hilft den Menschen, die Integrationen konfigurieren und betreiben, schneller und reibungsloser voranzukommen.
Heute loslegen
Sie müssen nicht auf die künftigen Funktionen warten, um KI in MyRapidi zu nutzen. Drei Dinge können Sie noch diese Woche tun:
- Öffnen Sie Albert direkt in der MyRapidi-Oberfläche und stellen Sie eine Frage zu einem echten Transfer, den Sie konfiguriert haben.
- Testen Sie die Fehleranalyse: Wenn Sie das nächste Mal einen fehlgeschlagenen Run sehen, fügen Sie die Fehlermeldung in Albert ein und bitten Sie um eine Erklärung.
- Nehmen Sie an der Live-Session am 30. April teil, um diese Funktionen in Aktion zu sehen und Ihre eigenen Fragen zu stellen.
Häufig gestellte Fragen
Führt KI meine Transfers in MyRapidi aus?
Ja und nein. Sie können Albert tatsächlich anweisen, Ihren Transfer auszuführen, dafür braucht er aber Ihre Bestätigung. Zunächst richtet Albert den Transfer ein und versetzt ihn in den Modus Ready, damit Sie ihn prüfen können. Sobald Sie zufrieden sind, können Sie Albert anweisen, ihn auf Live zu setzen.
Sieht Albert meine Kundendaten?
Albert arbeitet für Erklärungen und Vorschläge im Kontext Ihres Kontos, doch die Plattform ist so konzipiert, dass Kundendaten innerhalb der kontrollierten Ausführungsgrenze bleiben. Kundendatensätze werden im Rahmen von Gesprächen mit Albert nicht an LLM-Anbieter gesendet.
Muss ich KI-Funktionen separat aktivieren?
Albert steht in MyRapidi allen zur Verfügung; welcher Funktionsumfang verfügbar ist, hängt von den Berechtigungen des jeweiligen Benutzers ab. Auch der MCP Server und die KI-Agenten stehen allen zur Verfügung; die verschiedenen Agenten und ihre zugehörigen Skills haben wir jedoch noch nicht für alle freigeschaltet. Wenn Sie eine Funktion benötigen, die die KI ausführen soll, bitten Sie den Rapidi Support, dies für Sie einzurichten.
Kann ich mein eigenes LLM mit MyRapidi nutzen?
Ja, das ist möglich. Die Brücke dafür ist der kommende Rapidi MCP Server (Session 15). Damit kann Ihr bevorzugtes LLM-Tool MyRapidi nach Kontext zu Ihren Integrationen abfragen.
Was ist, wenn ich Feedback oder einen Funktionswunsch habe?
Genau dafür sind die Open Office Hours Sessions gedacht. Bringen Sie Ihre echten Fragen und Anwendungsfälle live mit. Zwischen den Sessions können Sie sich auch an support@rapidionline.com oder Ihren Ansprechpartner bei Rapidi wenden.